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Das Dorf Bad Boll, ca. 5.000 Einwohner, am Rande der Schwäbischen Alb gelegen, soll ein Schauplatz der Mobilitätswende werden. Dazu haben sich Unternehmen, die Kommune, soziale und kirchliche Einrichtungen vor Ort in der Initiative gemeinsamweiterkommen zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist eine lokale sozial-ökologische Mobilitätswende unter der Fragestellung: Wie kann eine Zukunft der Mobilität in Bad Boll aussehen, die (fast) alle zufriedenstellt und nachhaltig ist?

 

2016 fand das erste Treffen zur Gründung der Initiative statt. Seitdem hat sich viel verändert. Eine neue Haltestelle, ein Radparkhaus sowie ein Gästeanreisemanagement sind sichtbare Erfolge unserer Initiative, die wir mit Hilfe von Bundesfördermitteln umsetzen konnten. Daneben haben politische Beschlüsse im Landkreis zu einem deutlich verbesserten ÖPNV-Angebot geführt. Die Initiative unterstützt diese Maßnahmen, wirbt für die Nutzung von Bus und Bahn und setzt sich für die Belange ihrer Partner im ÖPNV ein.

 

Was unsere Initiative jedoch besonders macht, ist unser Fokus auf Mobilitätskultur. Aus Erfahrungen mit betrieblichem Mobilitätsmanagement wissen wir, dass gute Angebote im ÖPNV, und eine gute Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur nicht ausreichen, um Menschen zum Umsteigen zu bewegen. Gerade auf dem Land scheinen Alternativen zur auto-orientierten Mobilitätskultur chancenlos zu sein. Mobilitätskultur, verstanden als Summe mobilitätsbezogener sozialer Normen, entsteht durch alltägliche Kommunikation. Deshalb verfolgen wir den Ansatz, durch Experimente und Aktionen das Thema immer wieder ins Gespräch zu bringen und uns über eine gemeinsame Vision für Mobilität in Bad Boll zu verständigen. Nicht zuletzt wollen wir durch Kooperation mit sozialwissenschaftlicher Forschung übertragbare Ergebnisse und Erfahrungen zu Bedingungen für die Veränderung von Mobilitätsverhalten auch für andere nutzbar machen.

 

Aus dem bisherigen Projekt haben wir aber auch gelernt, dass es neben des Diskurses um die Mobilität der Zukunft die Implementierung von Strategien braucht, die darauf abzielen, die Autonutzung unattraktiver zu machen. Die Partner der Initiative haben sich darauf verständigt, sich mit der Option gemeinsames Parkraummanagement auseinanderzusetzen. Diese Maßnahme wird von Mitarbeitenden, Bürger*innen und einigen unserer Partner durchaus kritisch gesehen. Mit einem Informations-, Diskussions- und Meinungsbildungsprozess wollen wir einen Konsens aller Partner über einen gemeinsamen Weg erreichen. Die Herausforderung liegt dabei nicht nur in der Akzeptanz dieser Maßnahme, sondern auch in einer sozial gerechten Ausgestaltung.

 

 

Was wir für die nähere Zukunft planen, sehen Sie unter Termine.

 

Kontakt

Die Projektkoordinatoren Carmen Ketterl und Stefan Weiland erreichen Sie unter

Termine
Geschichten

Lesen Sie hier, welche Erfahrungen Menschen in Bad Boll mit zukunftsfähigen Formen von Mobilität machen!

 

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